10 Tipps für einen entspannten Weihnachtseinkauf

 

Dieses Jahr empfinden viele Menschen die Vorweihnachtszeit als besonders hektisch und stressig. Dafür gibt es auch einen faktischen Grund: Der Heiligabend (Montag) folgt unmittelbar auf den 4. Adventssonntag. Somit fehlt uns die „Zeitreserve“ zwischen dem 4. Advent und dem Weihnachtsfest. Insbesondere für die Weihnachtseinkäufe – nicht nur für das Besorgen der Geschenke, sondern auch für das Einkaufen der Zutaten für das leckere Weihnachtsessen im Kreise der Familie – bleibt uns weniger Zeit. Das Einkaufen am kommenden Samstag und Montag in den Supermärkten wird eine spannende Erlebnisreise durch die „Stressreaktionsebenen“ der Vorweihnachtszeit werden. Da werden dann schon mal Einkaufswagen etwas ruppiger um die Ecke gelenkt und zwischengeparkte Einkaufsvehikel wie beim Autoscooter unsanft beiseite befördert (Stressreaktionsebene 1: unser Verhalten). Die sonst sehr geduldige, in sich ruhende Nachbarin gerät mit den Worten „Die habe ich auch gerade gesucht oder warum glauben Sie, stehe ich hier?“ in einen verbitterten Streit, um die letzte Gänsekeule aus dem Angebotsprospekt (Stressreaktionsebene 2: unser Emotionen). Ihr bester Freund hetzt an Ihnen vorbei, ohne Sie eines Blickes zu würdigen, als würde er einen Marathon absolvieren; zumindest seine schnelle Atmung, die weit geöffneten Augen und das Schweißmuster seines Oberhemdes lassen diese Vermutung zu (Stressreaktionsebene 3: unser vegetatives Nervensystem und unser Hormonhaushalt). Die sonst so fröhliche Kassiererin hat einen starren Gesichtsausdruck, presst die Lippen zusammen und neigt ihren Kopf abwechseln nach links und rechts, um den schmerzenden Nacken mit einer Art „Selbsthilfemaßnahme“ zumindest etwas zu lockern (Stressreaktionsebene 4: unser Muskel- und Skelettsystem). Die Dame vor Ihnen an der Kasse stellt erschrocken fest, dass sie in dem ganzen Trubel ihr Portemonnaie zu Hause auf dem Küchentisch vergessen hat, obwohl sie sich sehr sicher war, es eingepackt zu haben (Stressreaktionsebene 5: unser Konzentrations-, Gedächtnis- und Denkfähigkeiten).


Erkennen Sie sich in diesem Einkaufsszenario wieder? Die folgenden 10 Tipps helfen Ihnen, dem Einkaufstrubel entspannt zu begegnen und sich nicht von dem Stress-Strudel mitreißen zu lassen:


Tipp 1: Planen Sie Ihr Weihnachtsessen für dieses Jahr minimalistischer. Darunter werden die Festfreude und der Gaumenschmaus nicht leiden! Ich spreche da aus mehrjähriger familiärer Erfahrung. Ein enges Familienmitglied besorgt seit Jahren immer fertiggewürzte, portionierte Gänsekeulen, die nur 40 min. in den Backofen geschoben werden und hervorragend schmecken. Von den immer knapp 20 Personen bei unserem Familienessen hat noch nie jemand etwas gemerkt oder es zumindest nie hinterfragt. Allen schmeckt es! Und das bei geringem Aufwand. Sie kochen sehr gern? Ich auch! Aber unsere Kochfähigkeiten können wir auch noch an knapp 360 anderen Tagen im Jahr (Ostern ebenfalls ausgenommen) deutlich stressfreier unter Beweis stellen.


Tipp 2: Schreiben Sie sich am Vorabend in Ruhe einen Einkaufszettel, der nach Rubriken (Obst+Gemüse, Kühlregal, Fleisch- und Käsetheke, Konserven, Tiefkühlware, Getränke…) UND nach dem Aufbau des Ladens sortiert ist. Damit vermeiden Sie unnötiges, zeitfressendes Hin- und Herlaufen entgegen des „Einkaufsstroms“.


Tipp 3: Nehmen Sie ausreichend große Körbe und Taschen zum Verladen der Einkäufe mit und stecken Sie ganz bewusst den Einkaufszettel und die Geldbörse abfahrtbereit in eine der Taschen.


Tipp 4: Gehen Sie frisch ausgeruht, direkt morgens mit Beginn der Ladenöffnungszeit Ihre Besorgungen erledigen. Zu diesem Zeitpunkt sind auch die Mitmenschen (sowohl andere Einkäufer als auch die Mitarbeiter im Supermarkt) noch gestärkt und erholt.


Tipp 5: Lächeln Sie während Ihres Einkaufes. Lächeln bewirkt nachweislich eine Reduktion der Stressreaktionen im Körper. Und übrigens: die meisten Personen gönnen einem lächelnden Mitmenschen eher die letzte Gänsekeule im Tiefkühlfach, als einem „Weihnachts-Grinch“.


Tipp 6: Halten Sie in dem Einkaufstrubel einmal kurz inne, bleiben Sie (möglichst NICHT mittig im Gang) einen Moment stehen und betrachten Sie ganz bewusst das Geschehen um sich herum. Sagen Sie sich innerlich „Es ist wie es ist!“ Und achten Sie für einen Augenblick ganz bewusst auf die schönen Dinge. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein „Glücksdetektor“ und suchen gezielt nach dem Erfreulichen; vielleicht läuft gerade eines Ihrer Lieblingsweihnachtslieder im Supermarktradio oder der Geruch von frischen Brötchen steigt Ihnen in die Nase, möglicherweise entdecken Sie auch, wie ein Kind heimlich Schokolade in den völlig überfüllten Einkaufswagen seiner Mutter packt und Sie erinnern sich schmunzelnd an die Leichtigkeit Ihrer Kindheit.


Tipp 7: Gönnen Sie sich was! Kaufen Sie für sich eine besondere Spezialität, Ihre Lieblingsschokolade oder eine interessante Zeitung, mit der Sie sich nach Ihrem Einkauf belohnen können. Das Belohnungsystem in unserem Gehirn funktioniert auch im Erwachsenenalter noch prima.


Tipp 8: Falls Ihnen im Regalchaos doch einmal die Puste ausgehen sollte, konzentrieren Sie sich für ein bis zwei Minuten auf Ihren Atem. Versuchen Sie gleichmäßig in Ihren Bauchraum einzuatmen und probieren Sie, die Dauer Ihrer Einatmung und die Dauer Ihrer Ausatmung zunächst gleichlang zu halten. Zählen Sie dafür innerlich auf 4 ein und aus. Weiten Sie Ihren gedanklichen Zählrhythmus beim AUSATMEN schrittweise auf 7 aus. Dadurch fördern Sie ein gleichmäßiges, ruhiges und langes Ausatmen, welches durch die Aktivierung des Parasympathikus (des „Entspannungsnerv“) ausgleichend auf das vegetative Nervensystem wirkt.


Tipp 9: Verschenken Sie Komplimente! Jeder hört gern ein Wort des Lobes und die fleißigen Mitarbeiter*innen im Einzelhandel haben diese Form der Wertschätzung in der Vorweihnachtszeit sehr verdient. Das Aussprechen von Komplimenten hat mehrere positive Nebeneffekt: Ihre Mitmenschen werden Ihnen ein Lächeln zuteilwerden lassen. Die Einzelhandelsmitarbeiter*innen werden sich an Sie positiv erinnern und auch zukünftig sehr bemüht sein, Ihnen guten Service zu bieten. Und nicht zuletzt programmieren Sie Ihr Gehirn auf positive Denk- und Sichtweisen; eine gute Basis um das eigene Glücksempfinden zu steigern.


Tipp 10: Wenn Sie an der Kasse länger warten müssen, ist das ein Zeitgeschenk zum Entspannen. Nutzen Sie die Möglichkeit die differentielle Entspannung einzelner Muskeln oder Muskelgruppen auszuprobieren. Hierfür versuchen Sie ganz bewusst nacheinander einzelne Körperteile ganz locker werden zu lassen. Diese Körperregionen sprechen gut auf das „Loslassen“ und die damit verbundene Lockerung an: Schultern, Hände, Kiefer, Zunge, Lippen, Stirn…


Geschafft! Seien Sie stolz auf sich, dass Sie im Weihnachtschaos die Ruhe bewahren konnten. Ihre Mitmenschen werden Sie heimlich bewundern.
Nach dem gelungenen, stressfreien Weihnachtseinkauf gönnen Sie sich zu Hause im Idealfall eine kleine Regenerationsauszeit (ca. 15-20 Min.) In dieser Zeit können Sie beispielsweise ein Stück Ihre Lieblingsschokolade genießen oder bei einer Tasse Tee in Ihrer neuen Zeitschrift schmökern.


Entspannte Weihnachtseinkäufe und ein stressfreies, harmonisches und gesundes Weihnachtsfest wünscht von Herzen
Franziska Krone

 


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